Zum Inhalt der Seite

Steinmeier: Beziehungen mit den USA erhalten

Berlin. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich gegen eine Abkehr der BRD von den Vereinigten Staaten gewandt. Angeblich würde es ohne die US-Amerikaner keine deutsche Demokratie geben, auch die Wirtschaftliche Entwicklung der BRD wäre ohne den Marshallplan der USA nicht eingetreten, so Steinmeier. Dass mit dem Marshallplan der Kapitalismus in Westeuropa gestärkt und gegen die Sowjetunion in Stellung gebracht werden sollte, erwähnte der Bundespräsident nicht. Er sei über viele Vorgänge in den USA »irritiert«, sagte Steinmeier. Es habe in den »transatlantischen Beziehungen noch nie soviel Ungewissheit« gegeben wie zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Er setze darauf, dass der US-Politikbetrieb Änderungen gegenüber dem jetzigen Kurs vornehmen werde. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2017, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!