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Deutsche Bank erzielt Einigung mit Klägern

Frankfurt am Main/New York. Die Deutsche Bank und die US-Großbank JP Morgan Chase haben sich Gerichtsunterlagen zufolge zu Millionenzahlungen bereiterklärt, um Privatklagen wegen der Manipulation der Interbankenzinssätze Libor und Tibor beizulegen. Aus den am Freitag abend veröffentlichten Unterlagen eines Bezirksgerichts in Manhattan geht hervor, dass die Deutsche Bank 77 Millionen Dollar und JP Morgan Chase 71 Millionen zur Beilegung der Klagen zahlen wollen. Beide Institute räumen jedoch kein Fehlverhalten ein. Die Einigung muss noch von einem Richter gebilligt werden. Hedgefonds und andere Investoren hatten die Großbanken beschuldigt, während der Finanzkrise von 2006 bis mindestens 2010 den Libor-Zins künstlich niedriggehalten zu haben, um ihre Gewinne nach oben zu treiben. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2017, Seite 5, Inland

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