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Kampf um Arbeitsplätze bei Solarworld

Freiberg/Bonn. Die Solarworld-Beschäftigten suchen nach Wegen, um die angekündigten Entlassungen bei dem insolventen Solartechnikhersteller zu verhindern. Der Bonner Betriebsratsvorsitzende Peter Finger appellierte am Sonntag an den vorläufigen Insolvenzverwalter und die Gläubiger, auf die für den 1. August angekündigten Stellenstreichungen zu verzichten. Statt dessen solle für einen Zeitraum von drei bis vier Monaten Kurzarbeit eingeführt werden. Die Mitarbeiter müssten weiterbeschäftigt werden, bis die Suche nach einem Investor für das Unternehmen abgeschlossen sei. Die Solarworld AG hatte am 11. Mai Insolvenz beantragt. Seither wurden bereits 400 Stellen vernichtet. Der vorläufige Insolvenzverwalter hatte vor wenigen Tagen weitere Entlassungen zum 1. August angekündigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2017, Seite 2, Inland

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