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FDP für »offensives« Zuwanderungsrecht

Berlin. FDP-Chef Christian Lindner hat eine verstärkte Ausrichtung der Zuwanderungspolitik auf deutsche Interessen gefordert. So müsse das Land bei der Anwerbung kompetenter Fachkräfte und Forscher die nachlassende Anziehungskraft von Wissenschaftsnationen wie USA und Großbritannien nutzen.

Die Bundesrepublik brauche »eine offensive Einwanderungsstrategie und die entsprechende Gesetzgebung«, sagte der Vorsitzende der seit 2013 nicht mehr im Bundestag vertretenen Partei, der am Montag zugleich die heiße Phase des FDP-Wahlkampfs eröffnete. Allerdings sei Deutschland derzeit »selbst nicht attraktiv aufgrund der Sprachbarriere und unseres leistungsskeptischen bis -feindlichen Klimas«, meinte Lindner. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2017, Seite 4, Inland

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