-
28.06.2017
- → Kapital & Arbeit
Lettische Banken handelten mit Nordkorea
Riga. Wegen ihrer Rolle bei der Umgehung von Sanktionen gegen Nordkorea müssen drei lettische Banken zusammen mehr als 640.000 Euro Strafe zahlen. Nach Angaben der Finanz- und Kapitalmarktkommission in Riga wurden zwischen 2009 und 2016 mehrmals Finanzmittel der Regierung in Pjöngjang über die Geldinstitute in dem baltischen EU- und Euro-Land kanalisiert. Bei ihren Ermittlungen arbeiteten die lettischen Bankenaufseher mit der US-Bundespolizei FBI zusammen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!