Zum Inhalt der Seite

Rassistischer Angriff auf Moschee in London

London. Bei einer Attacke mit einem Lieferwagen in London hat ein Mann zehn Mitglieder einer muslimischen Gemeinde verletzt. Der Angreifer war in der Nacht zum Montag in eine Menschenmenge in der Nähe einer Moschee im Stadtteil Finsbury Park gerast. Er wurde später unter dem Verdacht des versuchten Mordes festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Ob ein Mann als Folge des Angriffs umkam, war nach Angaben der Polizei zunächst unklar – er hatte demnach schon vorher Erste Hilfe bekommen. Die Polizei behandelt die Tat als Terrorakt. Dem Vorsitzenden der Moschee zufolge soll der Angreifer nach der Tat gerufen haben: »Ich habe meinen Teil getan.« Anderen Augenzeugen zufolge rief er: »Ich will Muslime töten.« (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2017, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!