Zum Inhalt der Seite

Frauenhäuser: Sichere Finanzierung verlangt

Weimar. Mitarbeiterinnen von Frauenhäusern haben am Mittwoch in Weimar für eine gesicherte Finanzierung der etwa 350 Einrichtungen in Deutschland demonstriert. Es gebe zudem nicht genügend Plätze für Schutzsuchende und ihre Kinder, kritisierten sie zum Auftakt der Frauenministerkonferenz in der thüringischen Stadt. Ein weiteres Problem sei die Aufnahme von Frauen, die keinen »Leistungsanspruch« haben, etwa Studentinnen, Rentnerinnen oder Frauen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus. Diese müssten die Unterkunft aus eigener Tasche bezahlen, was viele nicht könnten.

Die Frauenminister beraten u.a. über einen besseren Schutz vor Altersarmut. Jede zweite Frau zwischen 30 und 50 Jahren befürchte, dass sie im Alter trotz guter Qualifikation und Erwerbstätigkeit von der Rente des Partners oder von staatlicher Unterstützung abhängig sein könnte, teilte Thüringens Sozialministerin Heike Werner (Die Linke) mit. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2017, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!