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Südsudan: Militär tötete Zivilisten

Juba. Das südsudanesische Militär hat einem UN-Bericht zufolge bei Kämpfen rund um die südliche Stadt Yei im vergangenen Jahr mindestens 114 Zivilisten getötet. »Die eigentliche Zahl Toter und Verletzter ist wahrscheinlich wesentlich höher«, hieß es in einem am Freitag veröffentlichten Bericht des UN-Menschenrechtskommissars. Es gab demnach mehrere Massenhinrichtungen von Zivilisten, die verdächtigt wurden, Anhänger der Opposition zu sein. Bis zum Ausbruch der Gewalt in Yei hatte die Stadt Schätzungen zufolge bis zu 300.000 Einwohner. Bis zu zwei Drittel der Menschen sind seither geflohen. Im Südsudan brach 2013 ein Bürgerkrieg aus. Seither kommt es immer wieder zu Kämpfen zwischen den Anhängern von Präsident Salva Kiir und den Unterstützern des früheren Vizepräsidenten Riek Machar. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2017, Seite 1, Ausland

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