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Vodafone schreibt ­Milliardenverlust

London/Frankfurt am Main. Der britische Telekomriese Vodafone rutscht wegen einer Milliardenabschreibung in Indien tiefer in die roten Zahlen. Der weltweit zweitgrößte Mobilfunkanbieter wies am Dienstag für das Geschäftsjahr 2016/17 (bis Ende März) einen Verlust von umgerechnet 6,1 Milliarden Euro aus, nach einem Fehlbetrag von 5,1 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Grund ist, dass die Briten den Wert ihrer indischen Tochter um fünf Milliarden Euro mindern mussten. Auf dem dortigen Telekommunikationsmarkt herrscht ein rabiater Verdrängungswettbewerb. (Reuters/jW

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.05.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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