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BRD-Steuerschätzung: Es regnet Glitzer

Berlin. Bund, Länder und Gemeinden sollen laut der Steuerschätzer des Bundesfinanzministeriums deutlich mehr einnehmen, als von selber Stelle noch im November prognostiziert wurde. Am Donnerstag wurde bekanntgegeben, bis zum Jahr 2021 sei im Verhältnis zu den Vergleichsdaten mit einem Plus von 54,1 Milliarden Euro zu rechnen. Bis zum Jahr 2021 könne das Steueraufkommen für den Gesamtstaat auf 852,2 Milliarden Euro klettern. Infolge des überraschend prognostizierten Geldregens nutzten Vertreter der Regierungsparteien die Chance, ihre Verwendungspläne vorzustellen: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz erklärte, er wolle die Überschüsse mit »absolutem Vorrang« für die Infrastruktur nutzen. CDU-Politiker Carsten Linnemann, Wirtschaftslobbyist, meinte, es sei »Zeit für stärkere Entlastungen« durch eine »Steuerstrukturreform«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.05.2017, Seite 2, Inland

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