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Aktionärskritik an E.on-Chef Teyssen

Essen. Für E.on-Chef Johan­-nes Teyssen setzte es von den Aktionären auf der Hauptversammlung in Essen heftige Schelte. Der einst größte deutsche Energieversorger und Atomstromlieferant hatte im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von 16 Milliarden Euro eingefahren. Teyssen will die Aktionäre mit steigenden Dividenden bei Laune hal­ten.

Für das laufende Jahr werde der Konzern die Ausschüttung auf 30 Cent je Aktie nach zuletzt 21 Cent erhöhen, bekräftigte der Manager vor den knapp 1.000 Anteilseignern in der Grugahalle. »In den Jahren danach wollen wir die Dividende weiter erhöhen.« E.on plane, mit neuen Produkten in Bereichen wie Solarenergie, Batteriespeicher oder Elektromobilität auf Wachstumskurs zu gehen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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