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Eishockey

Nicht schlimm, scheiße

Köln. Das deutsche Eishockeynationalteam hat im dritten WM-Spiel die zweite Niederlage kassiert. Die Auswahl verlor am Montag in Köln gegen Rekordweltmeister Russland klar mit 3:6 (0:3, 0:2, 3:1). Für Russland trafen Wadim Schipatschjow (2./18. Minute), Nikita Kutscherow (36./52.), Sergej Plotnikow (19.) und Nikita Gussew. Deutsche Torschützen waren Brooks Macek (46.), Philip Gogulla (48.) und Frederik Tiffels (60.). Für den deutschen NHL-Stürmer Tobias Rieder ist die Eishockey-WM in Köln und Paris vorzeitig beendet. Der Angreifer der Arizona Coyotes erlitt einen Riss der vorderen Syndesmose im rechten Fuß. Das gab Mannschaftsarzt Andreas Gröger am Dienstag morgen bekannt. »Vom Schmerz her ist es nicht so schlimm, aber es ist halt scheiße«, sagte Rieder, der wohl vier bis sechs Wochen ausfallen wird. Bereits bei der WM im vergangenen Jahr in Russland hatte er einen Teileinriss des Innenbandes im linken Knie erlitten und war nach nur vier Spielen für den Rest des Turniers ausgefallen. Bundestrainer Marco Sturm muss am Mittwoch gegen die Slowakei (20.15 Uhr/Sport1) zudem auf den dann gesperrten Patrick Hager verzichten. (dpa/sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2017, Seite 16, Sport

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