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Linke fordert von SPD Kurskorrektur

Dortmund. Die Linke empfiehlt sich zur Bundestagswahl als einzige Partei für einen echten Politikwechsel in Deutschland. Die Fraktionschefs Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch verlangten am Donnerstag bei einer Klausur der Abgeordneten in Dortmund aber auch eine Kurskorrektur von ihrem möglichen Koalitionspartner, der SPD. Zugleich warnten sie vor Regierungsbündnissen ohne Beteiligung der Linken. »Weder bei einer Fortsetzung der großen Koalition noch in einer Jamaika-Koalition (CDU/CSU, Grüne und FDP), einer ersten schwarz-grünen oder einer Ampel-Koalition (SPD, Grüne und FDP) wird es einen politischen Richtungswechsel geben«, heißt es in einer Erklärung der Spitzenkandidaten. Auch mit der Benennung der FDP als Wunschkoalitionspartner habe die SPD-Spitze klargemacht, dass »die Gerechtigkeitsversprechen ihres Kanzlerkandidaten nach dieser Wahl ebenso vergessen sein können wie nach früheren Wahlen«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2017, Seite 4, Inland

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