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Stahlbranche

Thyssen-Krupp: Kraft soll sich positionieren

Essen. Im Kampf gegen die mögliche Fusion der Thyssen-Krupp-Stahlsparte mit dem indischen Konkurrenten Tata fordert der Betriebsrat die Unterstützung der nordrhein-westfälischen Landesregierung unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). Sie müsse Position beziehen für die 25.000 Beschäftigten und gegen eine »unsinnige und hochriskante Fusion zu Lasten der deutschen Stahlarbeiter«, sagte Konzernbetriebsratschef Willi Segerath zu dpa. Als warnendes Beispiel verwies Segerath auf die fehlgeschlagene Fusion von Daimler-Chrysler: »Die Manager sind danach weg, und die Beschäftigten müssen die Suppe auslöffeln.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2017, Seite 5, Inland

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