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Beamte kritisieren ­Geldwäschegesetz

Berlin. Kriminalbeamte haben die Pläne von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zur Verlagerung der Einheit gegen Geldwäsche (FIU) unter das Dach des Zolls kritisiert. Die beabsichtigte Neustrukturierung der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen werde »massive Verschlechterungen in der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bewirken«, kritisierte der Bund Deutscher Kriminalbeamter am Montag bei einer Expertenanhörung im Finanzausschuss des Bundestags in Berlin. Für die bisher beim Bundeskriminalamt (BKA) angesiedelte Einheit sollen künftig der Zoll und damit das Finanzministerium zuständig sein. Argumentiert wird, dass somit die FIU schneller und punktgenauer auf Verdachtsfälle reagieren kann. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2017, Seite 5, Inland

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