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Raumfahrtagenturen wollen im All aufräumen

Darmstadt. Mit einer Art Müllabfuhr im All wollen Raumfahrtagenturen Weltraumschrott entfernen. Die Beseitigung großer Teile sei »notwendig, selbst wenn die Strategie zur Vermeidung von neuem Weltraumschrott konsequent umgesetzt wird«, sagte Holger Krag zum Ende einer internationalen Konferenz der Europäischen Raumfahrtagentur ESA am Freitag in Darmstadt. Krag leitete das viertägige Treffen zu diesem Thema. Eine Müllabfuhr im All soll das nach dem US-Experten Donald Kessler benannte Kessler-Syndrom verhindern. Bezeichnet wird damit eine unkalkulierbare Kettenreaktion durch Kollisionen, die die Raumfahrt lahmlegen könnte: Trümmer stoßen gegeneinander und erzeugen noch mehr einzelne Teile. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2017, Seite 2, Inland

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