Zum Inhalt der Seite

Ukraine: Großstadt ­ohne Warmwasser

Kiew. Weil die Stadtverwaltung ihre Rechnungen nicht bezahlen kann, werden die Menschen in der ukrainischen Metropole Mariupol im Gebiet Donezk mindestens ein halbes Jahr lang nicht mit Warmwasser versorgt. Er habe keine andere Wahl, als bis zum 15. Oktober oder womöglich bis Jahresende das warme Wasser abzustellen, sagte Bürgermeister Wadim Boischenko laut Medienberichten vom Donnerstag. Die 460.000 Einwohner zählende Stadt schulde dem städtischen Heizunternehmen umgerechnet 28 Millionen Euro. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2017, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!