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Abschiebehaft für Amri war »aussichtslos«

Düsseldorf. Eine Abschiebungshaft für den späteren mutmaßlichen Attentäter von Berlin im Dezember 2016, Anis Amri, wäre nach Einschätzung eines Sachbearbeiters des Ausländeramts Kleve rechtlich aussichtslos gewesen. Er habe sowohl die Möglichkeit für eine dreimonatige als auch für eine sechsmonatige Sicherungshaft geprüft, sagte der Beamte am Montag im entsprechenden Untersuchungsausschuss des Düsseldorfer Landtags. Amris zahlreiche ungeklärte Identitäten und mehrere wenig kooperative Länder, die in Frage gekommen seien, hätten einer fristgerechten Abschiebung im Weg gestanden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2017, Seite 4, Inland

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