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Arbeitskampf

Ver.di bestreikt mehrere Amazon-Standorte

Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di erhöht mit neuen Streiks den Druck auf den US-Versandhändler Amazon. Am Freitag rief sie die Beschäftigten an den Standorten in Rheinberg, Werne, Bad Hersfeld und Koblenz zu Arbeitsniederlegungen auf. Die Gewerkschaft warf dem Unternehmen anlässlich des Weltgesundheitstags vor, »wenig Rücksicht« auf die Gesundheit der Lohnabhängigen zu nehmen. Der Arbeitsalltag sei »von hohem Druck, Hetze und Kontrollen« geprägt, was überdurchschnittlich hohe Krankenraten zur Folge habe, kritisierte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. Zudem setze Amazon mit »Gesundheitsprämien« kranke Mitarbeiter unter Druck und fördere »das Misstrauen der Beschäftigten untereinander«. (AFP/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2017, Seite 5, Inland

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