-
08.04.2017
- → Inland
Ver.di bestreikt mehrere Amazon-Standorte
Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di erhöht mit neuen Streiks den Druck auf den US-Versandhändler Amazon. Am Freitag rief sie die Beschäftigten an den Standorten in Rheinberg, Werne, Bad Hersfeld und Koblenz zu Arbeitsniederlegungen auf. Die Gewerkschaft warf dem Unternehmen anlässlich des Weltgesundheitstags vor, »wenig Rücksicht« auf die Gesundheit der Lohnabhängigen zu nehmen. Der Arbeitsalltag sei »von hohem Druck, Hetze und Kontrollen« geprägt, was überdurchschnittlich hohe Krankenraten zur Folge habe, kritisierte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. Zudem setze Amazon mit »Gesundheitsprämien« kranke Mitarbeiter unter Druck und fördere »das Misstrauen der Beschäftigten untereinander«. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!