Zum Inhalt der Seite
Euro-Krise

EU und BRD wollen in Athen kürzen

Valletta/Athen. Die Finanzminister der Euro-Staaten sind mit Griechenland zu Kürzungsmaßnahmen als Gegenleistung für weitere Kredite übereingekommen. »Wir haben eine Einigung bei den übergreifenden Elementen«, sagte Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem am Freitag nach Beratungen der Ressortchefs in Valletta. Das betrifft demnach Umfang, Zeitrahmen und Reihenfolge der Maßnahmen des Sozial­kahlschlags. Die Kürzungen im Rentensystem und die Erhöhung der Einkommenssteuer sollten in Höhe von zwei Prozent des griechischen Bruttoinlandsprodukts ausfallen. Der deutsche Präsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) war am Freitag nach Athen gereist. »Weitere Reformen werden erforderlich sein, selbst wenn die wirtschaftlichen Indikatoren sich verbessern«, hatte Steinmeier der Tageszeitung Kathimerini gesagt. (dpa/Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2017, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen