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Protest gegen Macri

Generalstreik in Argentinien

Buenos Aires. Ein Generalstreik gegen die Wirtschaftspolitik von Präsident Mauricio Macri hat am Donnerstag Argentinien weitgehend lahmgelegt. Mit dem 24stündigen Ausstand protestierten die Gewerkschaften gegen die hohe Inflation und Arbeitslosigkeit. Der öffentliche Nahverkehr war weitgehend eingestellt, Banken und Schulen blieben geschlossen, in den Krankenhäusern wurde nur ein Notdienst aufrechterhalten. Auch Flug- und Seehäfen wurden bestreikt. Bei Straßenblockaden auf den Zufahrten der Hauptstadt Buenos Aires kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei. Mehrere Menschen wurden festgenommen.

»Der Streik zeigt die Unzufriedenheit im Land, es gibt täglich neue Entlassungen«, erklärte Carlos Acuña, einer der Generalsekretäre des Gewerkschaftsdachverbands CGT. (dpa/PL/Télam/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2017, Seite 1, Ausland

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