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EU billigt geplante Syngenta-Übernahme

Brüssel. Das chinesische Staatsunternehmen Chem-China darf den Schweizer Agrarchemiekonzern Syngenta übernehmen. Die EU-Kommission billigte die Fusion unter Auflagen, gab Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch in Brüssel bekannt. Voraussetzung ist, dass die chinesische Gruppe wesentliche Teile ihrer Pflanzenschutzsparte in der EU verkauft.

Es ist die zweite Großfusion in der Chemiebranche innerhalb von zwei Wochen. Ende März hatte die Kommission dem Zusammenschluss der US-Riesen Dow Chemical und DuPont zugestimmt. Chem-China hatte vor rund einem Jahr insgesamt rund 43 Milliarden US-Dollar (gut 40 Milliarden Euro) für Syngenta geboten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2017, Seite 2, Inland

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