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Zschäpe-Anwälte haben wieder Nase voll

München. Drei Pflichtverteidiger von Beate Zschäpe haben erneut ihre Entlassung aus dem Münchner NSU-Prozess beantragt. Das Mandat sei für sie »auch in persönlicher Hinsicht nicht mehr zumutbar«, schrieben die Anwälte Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm. Zugleich warfen sie ihren Mitverteidigern Mathias Grasel und Hermann Borchert vor, sie über Zschäpes Absichten unzureichend oder falsch informiert zu haben. Das wiesen Grasel und Borchert am Dienstag zurück. Heer, Stahl und Sturm reagierten damit auf einen Brief Zschäpes an das Gericht: Sie hatte sich darin von mehreren Befangenheitsanträgen aus deren Feder distanziert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2017, Seite 2, Inland

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