-
23.03.2017
- → Inland
Umfrage: Schulz-Impuls für SPD lässt nach
Berlin. Der kräftige Aufschwung der SPD in der Wählergunst kurz nach der Entscheidung für Martin Schulz als deren Kanzlerkandidaten ist offenbar schon wieder zu Ende. Nach dem am Mittwoch veröffentlichten Stern-RTL-Wahltrend konnte die Union bei der jüngsten Umfrage des Forsa-Instituts ihre Zustimmung beim Wähler um einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche auf 34 Prozent ausbauen. Die SPD fiel um einen Punkt auf 31 Prozent zurück. Schulz selbst büßte bei der Frage nach der Kanzlerpräferenz gleich drei Prozentpunkte ein. Wenn der Regierungschef direkt gewählt würde, würde sich nur noch 33 Prozent für ihn entscheiden. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) könnte mit 41 Prozent rechnen. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!