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Bayern: Kabinett beschließt Transitzentren

München. Die bayerische Staatsregierung will Asylsuchende mit »geringen Bleibechancen« nicht mehr auf die Kommunen im Freistaat verteilen, sondern in eigens dafür zu schaffenden Transitzentren unterbringen. Das hat das Kabinett nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom Mittwoch in seiner Sitzung am Vortag beschlossen. Sozialministerin Emilia Müller hat demnach den Auftrag bekommen, ein entsprechendes Konzept »zeitnah« umzusetzen. Mit den bayerischen Transitzentren in Ingolstadt, Regensburg und Deggendorf solle verhindert werden, dass sich der Aufenthalt der Betroffenen »verfestige«, erklärte Müller. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2017, Seite 2, Inland

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