Zum Inhalt der Seite

Kabinett verlängert Mali-Mandat

Berlin. Militärausbilder der Bundeswehr sollen weiterhin Soldaten in Mali schulen und beraten. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine Verlängerung des Mandats bis Mai 2018. An dem sogenannten Ausbildungseinsatz der EU in dem afrikanischen Staat am Niger sind derzeit etwa 140 deutsche Soldaten beteiligt.

Die Mission läuft bereits seit vier Jahren. Bisher wurden offiziellen Angaben zufolge fast 10.000 Soldaten ausgebildet – mehr als zwei Drittel der dortigen Landstreitkräfte. Mali zählt zu den ärmsten Staaten der Erde und rangierte 2014 beim Pro-Kopf-Einkommen (nach Kaufkraftparität PPP) unter 186 Ländern der Welt auf Platz 175. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2017, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!