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»Brexit« bedroht BRD-Heringsfang

Hamburg. Die deutsche Fischerei hat abermals vor den Folgen des bevorstehenden britischen EU-Austritts (»Brexit«) gewarnt. Traditionell genutzte Fanggebiete könnten verlorengehen. Sollte Großbritannien seinen Anspruch auf die halbe Nordsee vollständig durchsetzen, betreffe dies 50 Prozent der gesamtdeutschen Fangmenge und 30 Prozent der Gesamtumsätze, warnte der Deutsche Hochseefischerei-Verband am Dienstag in einer Mitteilung.

Für die Fischer geht es dabei unter anderem um Hering, Makrele, Blauen Wittling, Plattfische und Kaisergranat. 100 Prozent der deutschen Nordseeheringsquote werden den Angaben zufolge in der britischen (Wirtschafts-)Zone gefangen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2017, Seite 5, Inland

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