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Flüchtlinge bei Luftangriff getötet

Sanaa. Beim Beschuss eines Flüchtlingsbootes vor der jemenitischen Küste sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mindestens 31 Somalier getötet worden. Etwa 80 Überlebende seien in Krankenhäuser im Jemen gebracht worden, sagte IOM-Sprecher Joel Millman am Freitag in Genf. Er bezog sich dabei auf Aussagen von Mitarbeitern der Organisation im Jemen. Der Sprecher stützte sich zudem auf Angaben der Küstenwache, nach denen das Boot von einem »Apache«-Hubschrauber angegriffen worden sei. Die Attacke habe sich in der Nähe der Provinz Hudeida im Roten Meer ereignet, berichtete die Nachrichtenagentur Saba. Sie machte das von Saudi-Arabien geführte und von den USA unterstützte Kriegsbündnis gegen den Jemen für den Angriff verantwortlich. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2017, Seite 1, Ausland

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