-
17.03.2017
- → Ausland
Interpol fahndet nach Koreanern
Lyon. Interpol sucht nach dem mutmaßlichen Mord an Kim Jong Nam weltweit nach vier Staatsbürgern der Demokratischen Volksrepublik Korea. Die Polizeibehörde veröffentlichte am Donnerstag vier Festnahmeersuche. Malaysia hatte Interpol in dem Fall um Hilfe gebeten. Am 13. Februar war der Halbbruder des koreanischen Staatschefs Kim Jong Un auf dem Flughafen von Kuala Lumpur vermutlich mit dem Nervengift VX angegriffen worden. Er starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!