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11.03.2017
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Warnstreiks in Stahlindustrie im Nordwesten
Salzgitter. Bei Warnstreiks in der nordwestdeutschen Stahlindustrie haben am Freitag rund 2.500 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt, um der Forderung der IG Metall nach 4,5 Prozent mehr Lohn Nachdruck zu verleihen. Die größte Kundgebung fand in Salzgitter statt. Dort beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben rund 2.000 Arbeiter des gleichnamigen Unternehmens. Weitere gab es bei den Deutschen Edelstahlwerken in Hagen und bei Thyssen-Krupp Steel in Kreuztal. In den Verhandlungen für die 72.000 Beschäftigten lag das Angebot der Konzernvertreter zuletzt bei einem Lohnplus von 1,3 Prozent. Die Tarifgespräche werden am 16. März in Düsseldorf fortgesetzt. (dpa/jW)
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