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An Hochschulen regiert das »Befristungsunwesen«

Berlin. Fast alle Nachwuchswissenschaftler an Hochschulen und Forschungsinstituten sind nur befristet eingestellt. Das geht aus einem am Donnerstag von einer Kommission vorgelegten Bundesbericht hervor. 2014 hatten demnach 93 Prozent der Promovierenden oder anderer wissenschaftlicher Mitarbeiter an Universitäten Arbeitsverträge auf Zeit. An den nicht zu Hochschulen gehörenden Forschungseinrichtungen waren es 84 Prozent. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisierte das »Befristungsunwesen« an den Universitäten. Es sei »unfair« und untergrabe die Kontinuität und Qualität von Forschung und Lehre, erklärte sie am Donnerstag in Frankfurt am Main. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2017, Seite 2, Inland

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