Zum Inhalt der Seite

Israel: Antiterrorgesetze verschärft

Jerusalem. Nach dem Lkw-Anschlag von Jerusalem mit vier getöteten Soldaten hat die israelische Regierung Sofortmaßnahmen verhängt. Laut Medienberichten vom Montag wird das Haus der palästinensischen Familie, aus der der Attentäter stammt, zerstört. Wer öffentlich mit der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) sympathisiert, kann ab sofort ohne Anklageerhebung inhaftiert werden, wie ein Regierungsvertreter mitteilte. Nach dem Anschlag gab es neun Festnahmen, darunter fünf Angehörige des Attentäters Fadi Al-Kunbar. Der israelische Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hatte am Sonntag abend erklärt, der Anschlag gehe auf das Konto des IS. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2017, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!