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Vorerst keine Rückkehr zur Optionspflicht

Berlin. Die Bundesregierung plant weiterhin keine Rückkehr zur sogenannten Optionspflicht, um doppelte Staatsangehörigkeiten von in Deutschland geborenen Kindern ausländischer Eltern zu vermeiden. Das teilte die Bundesregierung als Antwort auf eine Anfrage der Grünen mit, die AFP am Mittwoch vorlag. Demnach erhielten insgesamt etwa 492.000 Kinder von Ausländern in den Jahren 2000 bis 2013 bei ihrer Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit. »Die Bundesregierung wird in dieser Legislaturperiode keine Initiative zu einer Neuregelung der Optionspflicht ergreifen«, heißt es in der Antwort. Entsprechendes hatte die CDU in einem Parteitagsbeschluss gegen den Willen von Parteichefin Angela Merkel gefordert. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2017, Seite 2, Inland

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