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Fernstraßengesellschaft

Bsirske warnt vor privaten Autobahnen

Berlin. Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske hat der Bundesregierung wegen der geplanten neuen Fernstraßengesellschaft Irreführung der Bevölkerung vorgeworfen. Ein Mitte Dezember im Bundeskabinett beschlossenes Gesetzespaket sieht eine zentrale Bündelung der Verantwortung für die Autobahnen ab 2021 vor. »Zwar soll die Gesellschaft im Eigentum des Bundes bleiben, doch vorgesehen sind Regionalgesellschaften, die privater Kapitalbeteiligung zugänglich gemacht werden – und zwar beim Bau, der Verwaltung, der Finanzierung und dem Betrieb von Bundesfernstraßen.« Das sei eine Provokation, sagte Bsirske. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2017, Seite 5, Ausland

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