Zum Inhalt der Seite

China verbietet Geschäft mit Elfenbein

Beijing. Die Volksrepublik China will bis Ende 2017 den Handel mit Elfenbein und dessen Verwertung im eigenen Land verbieten. Dutzende verarbeitende Unternehmen und Orte des Handels würden bereits bis Ende März geschlossen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag. Das habe Chinas Regierung am Freitag beschlossen. Das Land bietet derzeit den weltgrößten Markt für Elfenbein. Im Oktober hatten die Mitgliedsstaaten der Welt-Artenschutzkonferenz in Südafrika beschlossen, sich für eine Schließung der nationalen Elfenbeinmärkte stark zu machen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!