Zum Inhalt der Seite

Rosneft erhält Anteile an BRD-Raffinerien

Moskau. Der russische Ölriese Rosneft ist ab Januar 2017 direkt an den Raffinerien Bayernoil, PCK Schwedt und Miro Karlsruhe beteiligt – die Produktionsanlagen in Gelsenkirchen dagegen werden wieder zu hundert Prozent Eigentum des britischen Konzerns BP. Grund ist die Auflösung des Ruhr-Oel-Jointventures zwischen Rosneft und BP. Sie wird zum 1. Januar 2017 abgeschlossen, wie beide Firmen am Donnerstag mitteilten. Dieses Gemeinschaftsunternehmen bestand seit 2011.

Mit der direkten Beteiligung an den drei Raffinerien in Bayern, Brandenburg und Baden-Württemberg kontrolliere Rosneft künftig zwölf Prozent der Kapazitäten in Deutschland, informierte der Staatskonzern. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.12.2016, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!