-
17.12.2016
- → Inland
Beendet: Protest gegen Studiengebühr
Freiburg. Die Besetzung des Audimax der Universität Freiburg wurde am Freitag nachmittag für beendet erklärt. Die Aktion hatte sich gegen die von der baden-württembergischen Landesregierung geplante Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer und Zweitstudierende gerichtet. Man habe den Saal aus freien Stücken geräumt, setze den Widerstand gegen die Campusmaut aber fort, betonte eine Aktivistin gegenüber jW.
Seit Mittwoch abend hatten anfangs mehr als 200, zuletzt noch rund 40 Studierende das Audimax in Beschlag genommen, um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen. Ziel der Aktion war es u. a., das Rektorat der Uni zu einer Absage an jegliche Bildungsgebühren zu bewegen. Die Koalition von Grünen und CDU will künftig pro Semester 1.500 Euro von internationalen Studierenden und 650 Euro von Personen, die zum zweiten Mal studieren, kassieren. (rwu)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!