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Hollande fordert weniger Sanktionen für Athen

Brüssel. Der französische Präsident François Hollande hat die Entscheidung der Euro-Gruppe kritisiert, keine Schritte zur Schuldenerleichterung für Griechenland einzuleiten. Er sei dafür, Athen »würdig« zu behandeln, sagte Hollande am Donnerstag bei seiner Ankunft beim Brüsseler EU-Gipfel. Es komme nicht in Frage, »nochmals zusätzliche Anstrengungen von Griechenland zu verlangen«. Ähnlich äußerte sich zuvor der französische Finanzminister Michel Sapin. Er erinnerte daran, dass die günstigeren Bedingungen für die Tilgung an »keinerlei Bedingung« geknüpft seien. Auf Druck Deutschlands hatten die Gläubiger die schon bewilligten kurzfristigen Schuldenerleichterungen ausgesetzt. Am Freitag empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras im Kanzleramt in Berlin. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2016, Seite 1, Inland

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