-
09.12.2016
- → Ausland
Venezuela: Konservative kündigen Proteste an
Caracas. Die konservative Opposition in Venezuela will erneut gegen den linken Präsidenten Nicolás Maduro protestieren. »Wir werden umgehend wieder unsere Straßenaktionen starten«, sagte Jesús Torrealba vom Oppositionsbündnis MUD am Mittwoch (Ortszeit) vor Journalisten. Die Gegner Maduros wollen eine Volksabstimmung über den Verbleib des Staatschefs in seinem Amt erreichen. Sie fordern außerdem die Freilassung inhaftierter Regierungsgegner, die etwa wegen Aufrufen zur Gewalt im Gefängnis sitzen. Maduro lehnt beides bislang ab, erklärte aber seine Bereitschaft zu einem Dialog mit der Opposition. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!