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Schlag gegen Menschenhändler

St. Pölten. Die österreichische Polizei hat am Montag sechs mutmaßliche Menschenhändler festgenommen, die rund 150 Frauen aus China zur Prostitution gezwungen haben sollen. Sie sollen die Frauen mit dem Versprechen geködert haben, in Europa zum Beispiel als Masseurinnen oder Kindermädchen arbeiten zu können. Bei 13 Hausdurchsuchungen waren in Wien und in Kärnten zahlreiche falsche Dokumente sowie 30.000 Euro sichergestellt worden. Für das Visum verlangten die Verdächtigen laut Polizei jeweils rund 10.000 Euro. Viele von ihnen mussten den Ermittlungen zufolge in Bordellen in verschiedenen österreichischen Bundesländern arbeiten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.11.2016, Seite 15, Feminismus

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