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Der Preis ist weg

Überraschendes Aus für eine der am höchsten dotierten Theater-Auszeichnungen in Deutschland: Die in Hamburg ansässige Tochter des US-amerikanischen Mineralölkonzerns Exxon Mobil streicht bereits in dieser Spielzeit ihr Engagement für die Privatbühnen der Hansestadt. Die Auslobung des mit 35.000 Euro verbundenen Pegasus-Preises für privat geführte Häuser entfalle ab sofort, gab eine Firmensprecherin am Montag abend in Hamburg bekannt. Gründe wurden nicht genannt. Seit 1999 bekam den Preis das Theater, das am eindrücklichsten »im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Zwängen einerseits sowie künstlerischer Qualität und Risikobereitschaft andererseits Herausragendes« geleistet hat, wie es in den Bedingungen heißt. Über die Vergabe entschied eine unabhängige Jury aus sieben Kulturjournalisten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2016, Seite 11, Feuilleton

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