-
18.10.2016
- → Kapital & Arbeit
Wenig Bewegung bei globalen Ölpreisen
Singapur. Trotz versprochener Förderkürzungen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) haben sich die Preise am Montag zunächst kaum bewegt. Im frühen Handel kostete ein Fass (Barrel; 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 51,92 US-Dollar, drei Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI sank um zwölf Cent auf 50,23 Dollar.
Es mehren sich jedoch Signale, dass die US-Frackingindustrie wieder aktiver wird. Der Dienstleister Baker Hughes hatte am Freitag eine weitere Zunahme bei der Anzahl der aktiven Bohrstellen gemeldet. Fachleuten glauben, dass der Ölpreisanstieg der vergangenen Wochen das Fracking wieder lukrativer macht. Dies steht dem Bestreben des Kartells OPEC entgegen, die Preiskontrolle zurückzugewinnen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!