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Käßmann will nicht ­Bundespräsidentin werden

Berlin. Die ehemalige Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche, Margot Käßmann, hat Spekulationen über eine Kandidatur für das Amt der Bundespräsidentin beendet. »Es ehrt mich, dass mein Name im Zusammenhang mit dem höchsten Amt im Staat genannt wird«, sagte Käßmann der Berliner Zeitung laut Vorabbericht vom Mittwoch. »Allerdings stehe ich für dieses Amt nicht zur Verfügung.« Zuvor war aus der Linkspartei bestätigt worden, dass SPD-Chef Sigmar Gabriel den Linke-Kovorsitzenden Bernd Riexinger gefragt habe, ob er sich Käßmann als Staatsoberhaupt vorstellen könne. Über die Nachfolge von Amtsinhaber Joachim Gauck wird am 12. Februar 2017 in der Bundesversammlung entschieden.(Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.10.2016, Seite 2, Inland

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