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Neun Jahre Haft wegen Kulturzerstörung

Den Haag. Der Internationale Strafgerichtshof hat einen ehemaligen Islamisten wegen der Zerstörung von Kulturgütern in Mali zu neun Jahren Haft verurteilt. Das am Dienstag in Den Haag verkündete Urteil ist das erste seiner Art. Die dschihadistischen Gruppen Al-Qaida und Ansar Dine hatten 2012 in Timbuktu vorübergehend Kulturgüter aus dem 14. Jahrhundert besetzt. Dabei zerstörten sie zehn Stätten, darunter religiöse Gebäude und Mausoleen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2016, Seite 7, Ausland

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