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Schweizer wollen ausgespäht werden

Genf. Schweizer Wähler haben mit deutlicher Mehrheit für die Ausweitung der Kompetenzen des Geheimdienstes bei der Überwachung der Bürger gestimmt. Laut den offiziellen Endergebnissen votierten am Sonntag 65,5 Prozent der Teilnehmer dafür, dem Nachrichtendienst mehr Befugnisse zu geben. Er soll künftig im »Kampf gegen den Terrorismus« Telefongespräche abhören, Privaträume durchsuchen und Computer ausspähen dürfen. Das Referendum war von einem Bündnis aus Sozialisten, Grünen und der Piratenpartei initiiert worden, die eine flächendeckende Überwachung der Telefon- und Internetkommunikation befürchten. Die Wahlbeteiligung lag bei 43 Prozent. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.09.2016, Seite 7, Ausland

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