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Zwergenwürde

Um die Würde des Gartenzwergs ging es am Wochenende beim 3. Zwergenkongress im thüringischen Trusetal. Die Keramikfiguren würden für sexistische und rassistische Zwecke missbraucht sowie in der Werbung verunglimpft, sagte Kongressleiter Frank Ullrich am Samstag. Eine Resolution gegen diese Machenschaften läge bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. »Da sich in jüngerer Zeit schon mehrmals Gerichte damit auseinandersetzen mussten, kann dieser Antrag nicht so kurios und lächerlich sein.« Ein Antrag auf Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste werde für 2017 vorbereitet, hieß es noch, und dass der früheste Nachweis einer Zwergenfigur dank neu aufgetauchter Dokumente auf das Jahr 1884 vordatiert werden konnte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2016, Seite 11, Feuilleton

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