Zum Inhalt der Seite

Streit über Dumawahl auf Krim

Kiew/Moskau. Die Parlamentswahl in Russland am kommenden Sonntag hat neuen Streit zwischen Moskau und Kiew um die Schwarzmeerhalbinsel Krim ausgelöst. Die ukrainische Führung protestiert dagegen, dass die Bewohner der Krim am 18. September erstmals seit dem Beitritt des Gebiets zu Russland an einer Dumawahl teilnehmen sollen. Zudem kündigte Kiew am Samstag an, die Teilnahme an der Wahl für Russen in der Ukraine in diplomatischen Vertretungen Moskaus nicht ermöglichen zu wollen. In Moskau löste dies massive Kritik aus. Die Krim hatte sich 2014 nach einer Volksabstimmung in das russische Staatsgebiet eingegliedert. Bereits in jenem Jahr hatte Russland auf der Halbinsel erstmals Regionalwahlen abgehalten. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2016, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!