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Lehrer schlecht auf Migration vorbereitet

Berlin. Lehrer werden einer Studie zufolge in den meisten Bundesländern nur unzureichend auf die Herausforderungen der Einwanderung vorbereitet. Obwohl etwa jedes dritte Schulkind einen Migrationshintergrund habe, gebe es in der Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte kaum Angebote zu Sprachförderung und kultureller Vielfalt, ergab die am Mittwoch vom Mercator-Institut der Universität Köln in Berlin veröffentlichte Analyse. So seien etwa im Lehramtsstudium nur in fünf Bundesländern Kurse zum Umgang mit sprachlicher Vielfalt per Gesetz verpflichtend.

Als Konsequenz fordern die Studienmacher eine Grundausbildung in Sprachförderung und interkultureller Pädagogik für alle Lehrer und bundesweit. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2016, Seite 4, Inland

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