Zum Inhalt der Seite

Haftstrafen wegen Morde während Diktatur

Santiago de Chile. Sieben ehemalige Militärs sind in Chile wegen der Ermordung von politischen Häftlingen während der Militärdiktatur verurteilt worden. Ein Oberst und ein Major im Ruhestand wurden am Mittwoch zu lebenslanger Haft verurteilt, wie der Sender Radio Cooperativa berichtete. Weiteren fünf Militärs wurden Haftstrafen von 10 bis 15 Jahren auferlegt. Den chilenischen Staat verurteilte das Gericht zu Entschädigungszahlungen an die Familien der Opfer in Höhe von umgerechnet 685.000 Euro. (AFP/dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2016, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!