Zum Inhalt der Seite

Unternehmen zahlen weniger für Künstler

Berlin. Unternehmen müssen im kommenden Jahr weniger Abgaben für die Verwertung künstlerischer und publizistischer Werke zahlen. Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung sinkt von aktuell 5,2 auf 4,8 Prozent. Das hatte Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) im Juni bereits angekündigt. Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt werde es nun offiziell, teilte der Deutsche Kulturrat am Montag mit. Mit der Abgabe werden 30 Prozent der Beiträge zur Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung von freiberuflichen Künstlern und Publizisten gedeckt. Für 20 Prozent des Beitrags kommt der Bund auf. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!